Gutshaus

Die Überquerung der Ilmenau von Lüneburg zum Wilschenbruch läßt sich anhand von Karten gut nachvollziehen.
Reinecke beschreibt in „Die Straßennamen Lüneburgs“:
„Statt einer Fußgängerbrücke vom Ilmenaugarten nach Wilschenbruch vermittelt noch zu Büttners Zeit ein, an einer Kette befestigtes Boot den Verkehr über den Fluß“.

Weg zum Gutshaus

1844
Ein Sachverständiger beschreibt die vom Krugpächter erstellte Fußbrücke, die anstelle der Fähre die Überquerung der Ilmenau ermöglicht:

28.Juni 1844
Löbliche Cämmerei!
Auf die Anzeige, dass bei der Fährstelle zu Wilschenbruch kürzlich eine Fußbrücke erbaut sei, erhielt ich den Auftrag, die Brücke in Augenschein zu nehmen und über den Befund zu berichten:
Die Fußbrücke ist dem Vernehmen nach von dem neuen Krugpächter zu Wilschenbruch in diesem Frühjahr exproprie erbaut; sie besteht aus dünnen eingerammten Pfählen und angenagelten Jochleisten, welche mit Bohlen belegt sind, wozu 2 Stück in der Mitte der Brücke zum Durchlassen der Schiffe aufgenommen werden können. Diese Procedur ist übrigens sehr umständlich, indem nicht nur die bänderverklammerten, circa 17 Fuß langen, 1 Fuß breiten und 3 Zoll dicken Bohlen aufgenommen und zur Seite geschoben  werden müssen (wozu 2 Menschen erforderlich sind).

Amselbrücke